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Aktionen Eltern für KinderVäter-Demonstration 2002 |
2. Internationale Kinderrechts-Demonstration 2002 in BerlinAm 14. Juli feiert Frankreich die Befreiung seines Landes von Hitler-Deutschland mit einem Nationalfeiertag. Aus diesem Grund fand der erste, von Frankreich ausgehende Hungerstreik internationaler Eltern für die Befreiung ihrer in Zeiten der Demokratie und der internationalen Kinderrechts-Abkommen nach Deutschland entführten Kinder am 14. Juli 2001 in Berlin auf dem Alexanderplatz statt. "Freiheit für unsere Kinder" ist auch 2002 das Schlagwort für Eltern aus aller Welt, die sich am Sonntag, dem 14. Juli 2002, unter der verantwortlichen Leitung des "Väteraufbruch für Kinder" auf dem Breitscheidplatz vor der Berliner Gedächtniskirche treffen, um das Recht aller Kinder auf Mutter UND Vater mit einer zweiten Internationalen Kinderrechts-Demonstration zu bekunden. Morgens um 10:00 Uhr Nach einigen Reden und Presseterminen ziehen die Demonstranten um 13:00 Uhr in Richtung Bundesfamilienministerium, wo sie ihre gemeinsamen Forderungen nach gleichberechtigter Elternschaft übergeben werden. Der Schrei nach "Freiheit für unsere Kinder" sollte an diesem Tag jede Mutter UND jeden Vater zur Solidaritätsbekundung auf den Breitscheidplatz bringen, denn diese Freiheit geht uns alle an. Und Flüstern bleibt ungehört. |
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Der VÄTERAUFBRUCH FÜR KINDER e.V. organisiert ab dem 8. Juni 2002 eine Demonstration unter der Bezeichnung "Internationale Kinderrechts-Demo 2002" mit anschießender Hungerstreik-Demonstration bis 14. Juli 2002 in Berlin. Diese Aktion steht in der 2001 gestarteten und als Traditionsveranstaltung geplanten Demonstrationsreihe von internationalen Eltern, die nach Trennung oder Scheidung keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben dürfen, weil der zugehörige andere Elternteil ihnen dies verweigert. Ziel dieser Demonstrationsveranstaltung(en) ist es, die Öffentlichkeit auf das Kindern und Eltern angetane Unrecht aufmerksam zu machen und mit vereinten Kräften eine gesetzliche Neuregelung zu bewirken, welche das Recht aller Kinder auf ein Leben mit ihren beiden Elternteilen sowie beiden Elternteilen gleichermaßen die Pflicht und das Recht auf Fürsorge, Erziehung und Umgang mit ihren gemeinsamen Kindern garantiert. Die derzeitige gesetzliche Regelung des seit Juli 1998 geltenden Kindschaftsrechts erfüllt diesen Anspruch nicht, da der Gesetzgeber die gemeinsame elterliche Sorge zwar für dem Wohl des Kindes dienend ansieht, aber Einsprüche eines Elternteils gegen den Umgang des anderen mit den gemeinsamen Kindern zulässt. Von dieser Prüfung der elterlichen Eignung zum Umgang mit gemeinsamen Kindern sind auch internationale Eltern betroffen, deren Kinder binational sind, also zwei Staatsangehörigkeiten haben. Deutschland steht als eines der Länder am internationalen Pranger, weil die Prüfung des Kindeswohls entgegen internationaler Abkommen wie der Haager Kinderrechtskonvention unverhältnismäßig oft dazu führt, dass eine eigenmächtige Entführung eines Kindes durch einen deutschen Elternteil straffrei ausgeht und Kinder ihrem ausländischen Elternteil dauerhaft entzogen werden. Als Zugpferd der Internationalen Kinderrechts-Demo 2002 hat sich der Schauspieler Matthieu Carrière angeboten, der die Machtlosigkeit des Vaters gegenüber der den Umgang verweigernden Mutter persönlich erlebt und bereits mehrfach darüber in den Medien berichtete. Eine Pressekonferenz mit ihm wird am 31. Mai 2002 in seiner Wohnung stattfinden. Dazu haben sich bereits mehrere Medienredaktionen wie "Mona Lisa", "NDR Hamburg" und "Journal TV" angemeldet. Weitere werden erwartet. Der Vafk sucht weiterhin dringend nach Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Demonstration sowie der Hungerstreikaktion. Letztere soll täglich von 10 - 18 Uhr stattfinden. Vorher und nachher kann etwas gegessen werden. Auch ist die Anwesenheit der Streikenden nicht dauerhaft notwendig. Es ist an einen fluktuierenden Hungerstreik gedacht, der sich durch die Teilnahme möglichst vieler Betroffener über den angestrebten Zeitraum erstrecken soll. Für die Teilnahme an der Demo werden vom Väteraufbruch Hamburg ca.. 20 Personen nach Berlin kommen. Der Organisator erwartet durch die Bekanntgabe in den Medien jedoch eine wesentlich größere Teilnahme. Seine Aufforderung: "Erzählt es allen Leuten." Interessierte wenden sich bitte an: Detlef Naumann Tel: 040/7657553 Sprecher für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Väteraufbruch für Kinder Landesverein Hamburg e.V. |
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