Mein Jubiläum

Die Frau des Reformators, Mein 80. Buch

    Mein 80. Buch

Am 9. Februar 2006 feierte ich ein ganz besonderes Jubiläum, denn an diesem Tag hielt ich erstmals mein&xnbsp;80. Buch in Händen, das zugleich mein erster historischer Roman ist.

Im Zusammenhang der Recherchen zu diesem Buch erforschte ich die Herkunft, die adligen Familienlinien&xnbsp;und die Lebensstationen Katharina von Boras.&xnbsp;Vieles entdeckte ich neu. Vieles interpretierte ich neu. Manches Bekannte verwob ich damit zu einem neuen Ganzen.

Eine meiner größten Freuden war die Entdeckung bisher unbekannter Gemälde der schönen Lutherin.

Einen kunsthistorischen Aufsatz mit den zugehörigen Abbildungen werde ich in Kürze veröffentlichen.

Vorab wurde dazu&xnbsp;am 28. März 2006 die folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Die schöne Lutherin

Entdeckung bei Recherche zu
historischem Roman

Karin Jäckel identifiziert Katharina von Bora auf Cranach-Gemäldezyklus

Reinbek bei Hamburg, 28. März 2006

Bei den Recherchen zu ihrem historischen Roman „Die Frau des Reformators. Das Leben der Katharina von Bora“, der im März 2006 im Rowohlt Taschenbuch erschienen ist, entdeckte die Autorin Dr. Karin Jäckel bislang unbekannte Abbildungen der Katharina von Bora, die diese mit ihren Kindern Hans, Magdalena und&xnbsp;einem Säugling&xnbsp;zeigen.

Es handelt sich um den unter dem Begriff „Kindersegnungen“ bekannten Bilderzyklus aus der berühmten Cranach-Werkstatt in Wittenberg, der in den Jahren 1537-1540 entstand und sowohl vom Vater als auch dem Sohn Lucas Cranach gemalt wurde. Auf den Zyklus wurde Karin Jäckel im Katalog zur Cranach-Ausstellung 2006 in Chemnitz aufmerksam. Die Gemälde des Zyklus’ sind heute im Angermuseum in Erfurt, in der Kunsthalle in Hamburg sowie der Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister zu sehen. Mit Hilfe bereits nachgewiesener Katharina-Bildnisse, vor allem mit der Abbildung Katharina von Boras auf dem Gemälde der Luther-Gemeinde, die Cranach für die Pradella des 1547 vollendeten Altars in der Wittenberger Stadtkirche St. Marien malte, konnte die Kunsthistorikerin Karin Jäckel ihre Vermutung verifizieren und die Luther-Familie auf den Gemälden nachweisen.

In ihrem Roman „Die Frau des Reformators“ schildert Karin Jäckel das ungewöhnliche Leben der Katharina von Bora, die unter dem Einfluss der Reformation aus dem Kloster floh und eine neue Heimat in Wittenberg fand, wo sich der damals schon berühmte Maler Lucas Cranach ihrer einem Ziehvater gleich annahm. Schließlich heiratete sie den ehemaligen Mönch Martin Luther. Die Autorin über die Lutherin: „Katharina von Bora faszinierte mich bereits als Jugendliche, weil mir ihre schweigende Rebellion und die gewaltlose Kraft ihrer Selbstbefreiung imponierte. Mit dieser Energie verkörperte sie für mich die Magie des Weiblichen schlechthin.“ Karin Jäckel studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Sprecherziehung und lebt heute mit ihrer Familie im Schwarzwald.

Pressekontakt im Rowohlt Verlag:

Miriam Holstein
Tel.: 040 – 7272 412