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ElternkummerSchrei aus meiner zerbrochenen Seele |
Herr G. |
11. September 2004 |
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Liebe Frau Jäckel, auch ich sehe mich seit zwei Wochen, als meine gesamte Familie (Frau, Stieftochter und 4-jährige eheliche Tochter) ohne Vorankündigung, ohne Abschiedsbrief und ohne "Tschüss" zu sagen unser Haus verlies, mit dem ungerechtfertigten Vorwurf des sexuellen Missbrauchs konfrontiert. Ich leide sehr darunter, dass einerseits meine geliebte Familie für mich nicht mehr erreichbar ist und ich darüber hinaus einem Verbrechen bezichtigt werde, das für mich das grausamste und abscheulichste ist, was ein Mensch - und insbesondere ein Vater - überhaupt begehen kann. In Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt verweigert mir meine Frau seitdem jeglichen Kontakt zu unserer Tochter. Ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Ausserdem habe ich das Gefühl, dass auch mein Anwalt mit deratigen Situationen nicht richtig umzugehen weiß. Verschlimmernd kommt hinzu, dass wohl derzeit ein auf Anraten des Jugendamtes erstelltes psychologisches Gutachten (entstanden aus einem 5-minütigen Gespräch mit K.) unserer Tochter, den von meiner Frau hervorgebrachten Verdacht untermauert. Ich bin am Ende - diese Situation überfordert meine psychische und physische (2 Wochen mehr oder weniger ohhne Schlaf) Kraft. Haben Sie einen Rat für mich, was ich jetzt im Sinne meiner Tochter und letztendlich auch in meinem Sinne tun kann. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Hilfe G. |