Gedanken vom "allerbesten Papa" an seine Tochter Celine


 

Die Stille der Einsamkeit
Mai 2009

Im Dunklen kann ich Dich sehen, Deine Seele trägt ein schönes Geheimnis, es heißt: "Papaliebe".
In Deinem neuen Zuhause darfst Du sie nicht offen zeigen. Deine verborgene Sehnsucht, unterdrückte Liebe, auferzwungene Stille.

Deine Hilferufe durch die vielen Jahre, ich höre sie in der Stille der vielen Nächte.
Ewiges stummes Feuer sind sie mir in dunklen Nächten, ich sehe dieses Flammenlicht und denk an Deine Kindheit zurück, ich weiß, Du leidest sehr unter dem betrogenen Kindesglück.

Aus so lauten fröhlichen Kindertagen, ein Hagel so stiller Nächte, ein dichter Nebel der wütenden Trauer umgibt Dich und mich in der pechschwarzen Nacht.

Im eingeimpften Hass aus Intrigen sehe ich Dich, es bringt mich um den Schlaf der Nacht, um das große Recht und die Pflicht der väterlichen Sorge und der natürlichen fürsorglichen Vaterschaft.

Aus unschuldigen Kinderherzen werden so Teenager mit kalten, armen Seelen. Der anerzogene Hass, die blinde Wut keimen lebzeitlang in Menschen von Morgen in einer Welt der Unbarmherzigkeit von heute, ohne Glück und Mitleid.

Dein Kinderherz will und muss wärmende Vaterliebe spüren. Die Angst und Sorge in der Nacht hält Dich und mich erneut lange wach.
Erst wenn Deine einsamen Gefühle aus der Seele nach außen ohne Ängste nur so sprudeln, dann hast auch Du eine gute Kindheit verbracht.

Ein Regen der Erinnerungen schauert auf mich nieder, plötzlich bist Du so nah da, so wie es früher einmal war.
Zeigt der neue Tag sein helles Gesicht, ohne Licht und Schatten, leben wir getrennt, jeder für sich.
Das ändert sich.

Ich möchte mit Dir leben, anstatt Dich zu verlieren, mit Dir an einem farbenfrohen Ort spazieren gehen, Du weißt schon, mit Dir gemeinsam unter einem Regenbogen stehen.

Der allerbeste Papa



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