Gedanken vom "allerbesten Papa" an seine Tochter Celine


 

Das erste Wiedersehen
Mai 2009

Ich hatte niemals Angst, allein, viele Jahre den falschen Weg zu gehen, kann ich Dich doch nun dafür, endlich, endlich wieder sehen. Eine Träne des Glücks verfliegt im Wind, bin ich doch nun bei Dir, mein Kind.

Graue Zeiten begleiteten mich ständig ohne Dich, die Traurigkeit reflektierte sich tagtäglich, Funken von Hoffnung gab es damals nicht. Ich war wie ein Blatt im Wind, die tiefe Verbitterung um Dich würgte mich.

Ich bin alt. Du bist nun groß und schön.
Es ist so schade, dass wir uns erst jetzt wieder sehen. Gestohlene Jahre des teuren unwiederbringlichen Vater-Kind-Glücks geben uns auch die lieben Götter nicht zurück.
Wir tragen tiefe Seelenschnitte, Spuren von verheilten Narben die uns überaus boshafte Menschen gaben. Jetzt verblassen sie im Sonnenwind bei Dir und mir, mein Kind.

Der Glaube an Dich bewegte mich, Alles drehte sich, meine Seele bekam enorme Kräfte für ungebrochene Zuversicht, es tröstete mich, sah ich im Geist Dein hübsches Gesicht.

Jetzt schieben wir Wolkenmeere ins Leere. Das Sonnenlicht bringt lebenswichtige Hoffnung und Zuversicht, endlich helles Licht. Es bricht das lange Schweigen der dunklen stumpfen Unvernunft.

An Sommerabenden mit Dir am stillen Meer entlang zu gehen, lässt unsere Seelen tanken, ohne lästige Schranken. Alles das kann nun geschehen, ohne fremd aneinander vorbei zu gehen. NIEMAND kann uns dass verbieten. Unsere Vater- Kind- Liebe ist nicht zu überbieten.

An selbsternannte Halbgötter wie boshafte Winkeladvokaten senden wir schicke Postkarten aus der Ferne. Wir sind so weit entfernt von ihnen wie die Sterne.
Auf Neudeutsch nennen sie sich Juristen. Für uns sind sie laienhafte, unbedeutende Randartisten. Sie leben in ihrer eigenen Welt, wo Vater- Kindesglück nichts zählt.

Der allerbeste Papa



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