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Gedanken vom "allerbesten Papa" an seine Tochter Celine


 

Ich fand dein Foto im Internet
18.1.2009

Wie wunderbar, dein Gesicht zufällig auf einem Bild zu sehen, mir bleibt das unregelmäßig schlagende Herz fast stehen, ich komm ins Stolpern beim Weitergehen, würde ich mich doch so freuen über ein Wiedersehen.

Wer hat dein Bild wohl ins Netz gestellt? Ganz sicher nicht, damit mir es gefällt. Aber trotzdem hab ich's entdeckt, hab's ausgedruckt und eingesteckt, trag's bei mir, bin bei dir und fühl es wie deine Hand, die mich fand.

Am Regenbogen vorbei, gehen wir nun, wir zwei, jeder für sich, aber doch, dicht an dicht, jeder hält das Herz des anderen ganz fest an sich, sagt leise: "Ich liebe Dich!", Ich würde es schreien, könnt ich dafür, genau jetzt, doch bei Dir sein.
Der Himmel in vielen Farben, die die Götter ihm gaben, genau in diesem Augenblick schicken sie das bunte Licht zu Dir und mir zurück, auf der einen Seite stehst Du, der anderen ich.

Wir sehen das gleiche Tageslicht, nur wir uns nicht, niemand kennt die Sehnsucht, dem Verlangen Liebe und Wärme zu geben und zu empfangen,
Ja, ist das Verstehen denn so schwer? Papa und Tochter wollen nicht alleine sein, Träume wollen wir nicht, sondern Glück und Zuversicht und sonst nichts, merkt euch das, auch bei Gericht.
Wir haben unsere Herzen gemeinsam eingeschlossen, einfach abgeschlossen, den Schlüssel weit weggeworfen, keiner findet ihn mehr, auch kein Jugendamt und kein Gericht, denn nur so sind wir erst richtig Du und ich, können dann leben so sehr, keiner stört diese liebenswerte Beziehung mehr.
Kein Papa müsste mehr ewig betteln um sein Kind, er hätte es, im Sturm als auch im Wind, selbst wenn es ganz ruhig wäre, könnte er doch SEHEN sein eigenes Kind.

Das Bild von Dir versteck ich wieder in meinem Hemd, ich Dich bei mir trage, für vielleicht noch viele bittere Tage oder gar Jahre? Egal, ich tue es für Dich, mein Kind.

Der allerbeste Papa




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