Gedanken vom "allerbesten Papa" an seine Tochter Celine


 

Bilder der Vergangenheit
April 2009

Sie sind nicht im Poesiealbum im Schrank, nein, sie hängen stumm an der Wand. Hoffnungslos schauen verlassene Väter sie manchmal einfach nur an.

Sie haben keine Lust, ständig bei Gericht um Umgang wie Sorge zu streiten, sie wollten immer und wollen doch nur ihre eigenen Kinder durchs Leben begleiten, nicht auf irgendwelchen Paragraphen herum reiten. Das machen nur die, die Entfremdungen, Väter verachtend, gut geplant einleiten.

Leider verändern diese Bilder das Leben nicht. Der Puls der Zeit macht sich nicht in verwaisten Kinderräumen breit, nur die Asche verbrannter Vaterliebe fällt darin, als wenn es schneit.
Im Kinderzimmer wohnt inzwischen lange, lange die Vergangenheit. Vergangenheit, die sich im Rahmenglas spiegelt, als würden die Kinder auf dem Bild noch immer ohne Angst und Furcht spielen und niemals daran denken, irgendwann den Papa für immer zu verlieren. Vergangenheit, für verlassene Väter ein Paradies der ewigen Kinderzeit, ohne Sorge und Unvernunft, voller Güte und Zufriedenheit.

Aus vergangener Friedenszeit ward eine Trümmer-Wüste des Leids, brennend von überwältigenden Gefühlen der ungewollten Verlassenheit und prägender Einsamkeit.

Die noch immer so warme Vaterliebe hat sichtbare Furchen, tiefe Narben, die von selbsternannten Halbgöttern und uneinsichtig gemeinsame Kinder allein besitzenden wollenden Müttern kamen.
Verstehen sie denn nicht? Kinder und Väter lieben sich.

Die wütende Trauer schimmert durch zerschnittene Herzen nach der erbarmungslosen Schlacht um die verwehrte, aber so ersehnte echte Vaterschaft.

KINDER- und VÄTERLIEBE, diese Liebe stirbt nie.

Fotos lügen nicht. Sie beweisen das Glücklichsein der Kinder in jener gemeinsamen Zeit. Es anzusehen, oft bleiben Papas vor solchen Bildern stehen.

Der allerbeste Papa
April 2009




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