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Ganz, ganz sicher nicht. Papas Ressourcen an Liebe für Dich sind UNENDLICH, diese erstickt man nicht. Nur Menschen ohne Kinderliebe und deren Helfer hätten das gern. Wie weit sind doch von ihnen Realitäten fern.
Vaterliebe ist so groß, größer, ja, gigantisch stark. Kein Mensch mit noch so viel Hass es vermag, dass man Väter von Kindern fortjagt.
Du und ich haben ganz sicher ein riesiges Happyend, weil Dein Papa mit vielen anderen darum kämpft.
Um Dich vielleicht wieder mal zu sehen, wollte er heute vor dem Schulhof Deiner Schule stehen. Viele Kinder kommen als auch gehen, nur Dein Papa, blieb wartend, ganz allein, im peitschenden Regen dort stehen.
Dass lustige Stimmen der Kinder allmählich, ja, ganz und gar nun verschwinden, bemerkte er nicht, weil suchen tat er nur Dich.
Er kann nicht begreifen, dass Schulleiter als auch Lehrer wollen mit ihm streiten, sie haben sich gegen Papa positioniert, die Mama hat das arrangiert, sie böse postiert. Normalerweise sind sie lieb, nur Deinen Papa behandeln sie immer wie einen dreisten, unnachgiebigen Dieb. Er wird ignoriert, die Polizei informiert, nur weil er dort im Regen stehen blieb.
Nass bis auf die Haut, haben sich zwei Uniformierte vor Deinem Papa schnell aufgebaut, wollten ihn vertreiben, verjagen, packen am Kragen, plötzlich hörte Papa einen Uniformierten zum anderen sagen:
"Hey, Mann, den kenne ich. Wir lassen das sein, dieser Papa ist nicht böse und gemein. Man löste ihn von seinem Kind, er kommt von weit her, ich weiß, er hat es schwer.
Ich sah ihn schon viele Male stehen hier, ein Typ genau wie wir, wie du und ich, gefährlich ist dieser Papa sicher nicht, war oft vergeblich vor dem Schulhort, auch heute ist sein Kind schon lange fort, die Mutter fuhr es einfach ohne Wort von diesem Ort."
Papa möchte Dich trotzdem erreichen. Wenn schon nicht Dich sehen, will er doch nicht weggehen, ohne wenigstens Deine vertraute, ihm doch so nahe, so liebe Stimme mitzunehmen.
Nach langem Überlegen will er Dir ein Zeichen geben, sagt leise für sich: "Mein Gott noch mal, das tue ich!", denn eigentlich darf er es nicht, deshalb standen große Zweifel in seinem Gesicht. Er wählt Deine Nummer, die Verbotene, an, die er auswendig kennt, nicht vergessen kann.
Das Telefon klingelt in einer Tour. Im Zimmer sonst Stille, nur Ruhe. Vier Ohren hören, vier Augen schauen dem Klingeln des Apparates zu, Mama und Du, ja immerzu, nur eine hat die natürliche Unruh, das bist Du. Du spürst, wer da ist, Du weißt, ich bin da, Dein allerbester Dich liebender Papa.
Die Mama denkt , wann hört der Kerl endlich auf zu bimmeln, lässt der sich denn niemals abwimmeln?
Nein, das tut er nicht, nicht ohne Dich, Vater und Tochter lieben sich und das versteht sie leider nicht, will Dich als Eigentum nur für sich.
Wir haben uns nicht gehört , nicht gesehen, trotzdem konnten wir uns verstehen.
Sind Deine Hände noch so klein? Oder Deine dunklen Augen noch so strahlend groß? O, was denk ich bloß, viel Zeit ist vergangen, natürlich bist Du schon groß.
Jetzt gehe ich zu meinem Wagen, höre Dich beim Fahren in Gedanken zu mir sagen:
"Mensch, Papa, wie schön, dass Du an mich denkst, dass nach so vielen Jahren Du immer noch erbittert um mich kämpfst. Eins will ich Dir ganz fest versprechen, meine Liebe zu Dir lass ich mir von niemanden zerbrechen. Aber ich bin noch so klein, muss noch lange bei Mama sein. Papa, lass mich niemals im Stich. Bitte, bitte melde Dich, weil auch ich liebe für immer Dich."
Der allerbeste Papa.
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