Buchbesprechungen

"Deutschland frißt seine Kinder-
Familien heute: Ausgebeutet - ausgebrannt"

Habe selten einen so spannenden Briefwechsel verfolgt

26. Dezember  2002

Leserzuschrift von Günther F.

Werte Fr. Dr. Jäckel!

Ihre Anfragen an die Bundesfrauenministerin Dr. Bergmann

Durch Zufall kam ich auf der Website pappa.com auf Ihren Briefwechsel aus dem Jahr 1999, mit oben erwähntem Ministerium. Selten habe ich so einen spannenden Schriftverkehr verfolgt.

Als Mann (leider eh klar) muss ich Ihnen meine Hochachtung für Ihre gelungenen Äußerungen aussprechen.

Ich, Mann, Jg. 1953, lebe mit meinem Sohn (10) und meiner Lebensgefährtin im "eheähnlichen" Zustand, wie das bei uns in Ö. heißt. Bin wirklich nicht betroffen, kenne aber leider viele "Zustände", durch meine nebenberufliche Tätigkeit in einer vinzentinischen Gruppe. - Gerade die von Ihnen angespr. Punkte:

a.. Ihnen die Masse der zerbrechenden Familien und vaterlos aufwachsenden Kinder
a.. sowie die Politikverdrossenheit gerade unter jungen Frauen und
a.. die gerade unter jungen Frauen und Mädchen ansteigende Aggressionsbereitschaft, Kriminalität, Promiskuität und Drogenabhängigkeit als Folge von familiärer Vernachlässigung und innerer Sinnleere zu denken geben....

kann, bzw. muss ich leider voll und ganz, auch für Ö. unterschreiben. Diese Punkte wären für sich einer näheren Betrachtung würdig und wichtig - im sozialen größeren Zusammenhang...

Ich danke Ihnen für Ihre Ausdauer, sich dieser Fragen anzunehmen, diese sind auch 2002/3 aktuell wie eh.
Ich musste diese Zeilen loswerden und wünsche Ihnen in diesen Tagen das Allerbeste, vor allem beste Gesundheit.

Günther F.
Österreich.