Dieses Buch war dringend, dringend nötig
REDAKTI0NSBÜRO WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT
Mittwoch, 30. August 2000
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804 9 München
Papa-Schmid-Str.1
Liebe Frau Jäckel,
rororo hat mir ein Rezensionsexemplar "Deutschland frisst seine Kinder" zugesendet, und nach erster Lektüre kann ich Sie dafür nur beglückwünschen und mich bei Ihnen bedanken: dieses Buch war dringend, dringend nötig!
Gerne würde ich mich mit Ihnen über dieses Thema gelegentlich austauschen, zumal ich ein Projekt für Präventionsstrategien gegen Rechtsradikalismus skizziere, das mit einer hiesigen Universitäten durchgeführt werden soll.
Es ist ja in diesem Kontext interessant, daß die von Ihnen zu Recht kritisierten pathogenen Brüche in den Familien hierin Bayern am Staatlichen Institut für Frühpädagogik durch Prof. Fthenakis unter dem Rubrum "Tranistorische Übergänge" zum postmodernen Normalfall definiert werden, und via Politikberatung u.a. in die Familienleitlinien der CDU eingeflossen sind ...
Noch ein Petitum zur Rolle der Männer: hätten sie sich nicht kampflos dem seit dem 18. Jh. obwaltetenden Uni-Sex ergeben, sähe das alles vielleicht nicht so düster aus.
Mit herzlichen Grüßen
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