Buchbesprechungen

"Deutschland frißt seine Kinder-
Familien heute: Ausgebeutet - ausgebrannt"

Kleine Textkorrektur erbeten

Zuschrift von Prof. Dr. Ulrich Schmidt-Denter, Universität zu Köln

Köln, den 18. Dezember 2000

Prof. Dr. Ulrich Schmidt-Denter, Universität zu Köln
Bernhard-Feilchenfeld-Str. 11
D-50969 Köln

Psychologie in Erziehung und Unterricht
Organ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
Herausgegeben von Andreas Krapp, München
Meinrad Perrez, Fribourg/Schweiz
Hellgard Rauh, Potsdam
Ulrich Schmidt-Denter, Köln

Geschäftsführender Herausgeber Prof. Dr. Ulrich Schmidt-Denter
Tel.: 0221/470-4474 Fax: 0221/470-5217 e-mail: U. Schmidt-Denter@uni-koeln.de

Sehr geehrte Frau Jäckel,

ich danke Ihnen für das Rezensionsexemplar Ihres Buches. Anbei übersende ich Ihnen eine Kurzrezension, die demnächst in unserer Zeitschrift erscheinen wird.
Ich möchte Sie noch auf einen Druckfehler hinweisen, der die Darstellung meiner eigenen Forschungsarbeiten betrifft. Auf Seite 49 (Zeile 17) heißt es fälschlicherweise "kriminalisierend-entmutigend". Es muß jedoch richtig heißen "kritisierend-entmutigend".
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diesen Fehler bei einer Neuauflage Ihres Buches korrigieren könnten.
Ansonsten kann ich Sie nur ermutigen mit Ihrer engagierten Arbeit zum Wohle unserer Familien fortzufahren und verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Ihr
U. Schmidt-Denter

Kurzrezension

Karin Jäckel (2000). Deutschland frisst seine Kinder. Familien heute: Ausgebeutet-ausgebrannt. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch. 320 S., DM 19,90

Karin Jäckel ist es gelungen, ein Buch zu schreiben, das von Fachwissenschaftlern und "Laien" gleichermaßen mit Gewinn gelesen werden kann. Sie vermittelt nicht nur gut recherchierte Fakten über die Benachteiligung von Familien in Deutschland, sondern stellt auch Zusammenhänge mit politischen Hintergründen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen her. So entstand die seltene Mischung aus fundiertem Sachbuch und ungemein packend geschriebener Lektüre. Man kann dem Buch nur wünschen, das es von einer möglichst breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird und die Korrekturen auslöst, die längst überfallig sind.

-o.m.