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Buchbesprechungen |
"Deutschland frißt seine Kinder-
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Unsere jungen Leute gehen für immer - ins AuslandLeserzuschrift vom Vorsitzenden interstudent e.V.25. September 2000Sehr geehrte Frau Dr. Jäckel, hatte gestern auf der Veranstaltung in der Berliner UFA Fabrik Ihr Buch gekauft und sofort gelesen. Frau Konegen-Grenier, Referatsleiterin Hochschule/Wirtschaft, am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln teilte mir neulich mit, dass nach einer Untersuchung ihres Instituts 1999 festgestellt wurde, dass 50% der großen deutschen Firmen ihre Trainees für Führungspositionen international rekrutieren. Wenn Sie bedenken, dass von 100 Kindern eines Jahrganges 34 das Abi und das Fachabitur machen, jedoch nur 22 mit dem Studium beginnen und von diesen 22 nur 12 einen Hochschulabschluss machen, dann ahnen Sie, dass das der Teil 2 Ihres Buches ist - hier werden die meisten gefressen. Unter den 29 OECD Ländern hat Deutschland mit den niedrigsten Anteil an Hochschulabsolventen. Durchschnitt ist 24, wir haben 12.(Bezogen auf 100 Personen eines Altersjahrganges) Meine beiden großen Kinder haben im Ausland studiert und werden auch nicht nach Deutschland zurückkommen.Sie wollen nicht die Finanziers dieser Politik werden. Viele meiner Bekannten denken ähnlich. Sicher nicht die beste Lösung für Deutschland, aber aus Sicht der Familie optimal. Ich bin Jahrgang 52 und habe schon einen Staat Pleite gehen sehen. Vieles hier und heute und so wie Sie es in Ihrem Buch beschrieben haben, erinnert mich an die 50ziger Jahre in der DDR. Leider. Mit freundlichen Grüßen |
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