Buchbesprechungen

Monika B. -
Ich bin nicht mehr Eure Tochter"

Teil 1

Buchvorstellung von Josefine Bradatsch, 15 Jahre

22. August 2003

[Einschübe in kursiver Schrift wurden nachträglich von der jungen Verfasserin vorgenommen]

Monika B., Ich bin nicht mehr eure Tochter

Seite 1:

Inhaltsverzeichnis:

1) Biografische Daten in einer Kurzbiografie

2) Kindheit und Entwicklung ; Einflüsse

3) Charakterisierung der Autorin

4) Werke

5) Literaturverzeichnis ; Quellen

[Ich habe alles mit der Hand und auf liniertem Papier geschrieben. Auf dieser ersten Seite hat meine Lehrerineinen Fehlerbemerkt:Ich habe die Seite nicht numeriert. so...]

Seite 2:

Kurzbiografie

Karin Jäckel wurde am 22.Juli 1948 geboren.

seit 1970 ist sie fortlaufend freie Mitarbeiterin in zahlreichen Zeitschriften und Magazinen sowie Fernseh - und Rundfunksendern

seit 1971 ist sie mit Prof. Dr. rer. nat. Klaus Peter Jäckel verheiratet

sie studiert Kunstgeschichte, Germanistik und Sprecherziehung

1975 ist ihre Promotion und sie wird Mitglied im Deutschen Journalistenverband

1982 veröffentlicht sie ihr erstes Buch im Kinderbuchbereich

1986 erscheinen erste sozialkritische Bücher für Erwachsene

bis 2001 werden 69 Kinder - u. Jugendbücher, Ratgeber für Erwachsene und Lehrbücher von ihr veröffentlicht

weitere Buchprojekte sind in Planung und Vorbereitung

2003: ihre 3 Söhne sind 26, 21 und 15 Jahre alt

Heute lebt sie mit ihrer fünfköpfigen Familie in Schwarzwald und ist weiterhin als freie Autorin und Journalistin tätig.

[Also die Überschrift habe ich immer unterstrichen und alles mit blauem Fineliner geschrieben
Mein Fehler auf dieser Seite: Ich habe vor die Stichpunkte keine Punkte gesetzt
unterdie Biografie schreibt meine Lehrerin: Lebensstationen markieren/hervorheben]

Seite 3:

Kindheit

Karin Jäckel wurde am 22. Juli 1948 im Ostseebad Rerik geboren und wuchs zusammen mit ihrem jüngeren Bruder und ihren Eltern in fast jeder Region Westdeutschlanfs, also in den alten Bundesländern, auf. Sie ist kein Scheidungskind, hatte es jedoch nicht leicht in ihrer Kindheit. Die Autorin ist sehr oft umgezogen.

So kam es vor, dass sie nur vier Monate an einem Ort wohnte. Da die Familie nicht nur Städte sondern sogar Bundesläner wechselte, war dies im Hinblick auf Schule ziemlich schwer für sie.

Trotzdem ist sie sehr gut in der Schule gewesen und hat immer gern und leicht gelernt. Aber gemocht hat die Schriftstellerin die Schule nicht.

Das lag wahrscheinlich daran, dass sie sich mit gut vier Jahren das Lesen selbst beigebrachte.

Indes konnte sie gut lesen und schreiben, ehe sie überhaupt fünf Jahre alt war.

Doch das wurde ihr vom ersten Tag an, als sie zur Schule kam, zum Verhängnis. Ständig war sie unterfordert und langweilte sich schrecklich. Dadurch verlor Karin Jäckel allmälich immer mehr die Lust an Schule.

Dennoch hatte sie stets prima Zeugnisse.

Mit fünf bekam sie ihr erstes Buch geschenkt, welches sie von der ersten Seite an selbst gelesen hat. Dabei handelte es sich um einer Prachtausgabe der Anderesen Märchen. Danach hat sie ihre eigenen Geschichten erfunden und erzählt. Dann mit acht Jahren hat sie ihre erste eigene [..-nächste Seite-...] Geschichte veröffentlicht. Diese handelte von einem Wildpferd.

Mit zehn schickte sie den ersten eigenen Roman an einen Verlag, dieser wurde jedoch nicht gedruckt. Die Autorin bekma damals ein paar Bücher geschenkt und wurde ermutigt weiter zu üben. Diese Absage hatte zur Folge, dass ihre Eltern von dem Autorenversuch erfuhren. [...] Als sie so alt war wie ich, 15, wurden ihre Hefte, in die sie ihre Texte geschrieben hatte, [...] verbrannt.

Dieser Verlust ist heute noch herb. Danach hat sie nur noch auf lose Blätter geschrieben und diese in ihre Schul - und Kinderbücher gelegt. Manchmal, wenn sie heute so ein längst vergessenes Blatt in den aufbewahrten Büchern ihrer Kinderzeit und Jugend wiederfindet, staunt sie oft über die guten Ideen.

[Ich hatte in dem langen Text nur irgendwo einen einzigen angestrichenen Kommafehler. Sollten jetzt Rechtschreibfehler drin sein dann habe ich mich einfach nur vertippt.]

Seite 5:

Charakterisierung

Karin Jäckel ist eine ruhige, besonnene Person mit vielen netten Charakterzügen, die sich aber auch ihrer kleinen Macken bewusst ist. Sie ist ein sehr kreativer, wissensdurstiger und vielinteressierter Mensch, der Musik und Kunst liebt. Sich selbst beschreibt sie als eher ernsthaft und eigenwillig. Karin Jäckel mag ironische Späße und feinen Humor und sie ist eine nicht (-Anmerkung meiner Lehrerin: eine nicht=keine) modeorientierte Autorin. Außerdem liebt sie Kinder und hilft gern. Doch sie gibt zu, dass sie ungeduldig ist, viel von sich selber verlangt, ihre Mitmenschen schnell überfordert und es nicht immer sofort merkt. Sie kann weder Unzuverlässigkeit noch Ungleichbehandlung einfach hinnehmen und ist eine sensitive Person, die für ihre Überzeugungen einsteht und in dieser Hinsicht auch sehr hart sein kann.

Ohne mit der Wimper zu zucken, würde sie für die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Kinder und ihrer Familie, ohne Klagen, ihren Beruf aufgeben, was sehr selbstlos ist.

Eigene Texte schreiben ist ein Teil ihres Lebens, diese Tatsache ist eng und unlösbar mit ihrer Persönlichkeit verbunden. Wenn sie ihrer Arbeit nachgeht, dann recherchiert sie gründlich, macht es ordentlich und bringt die Sache zu Ende. Sie besitzt eine tief...- (meine Lehrerin hat hier noch ein -e angefügt ---> also tiefe) einfühlsame Art und sie ist gläubig. Man kommt zu dem Schluss, dass sie ein freundlicher Zeitgenosse ist, mit dem man gut auskommt und den man sich als Freundin wünscht. Sie bekennt sich zu Gott, zur Liebe und zur Menschlichkeit.

 

Weiter:

Teil 1, Buchvorstellung von Josefine Bradatsch, 15 Jahre
Teil 2, Buchvorstellung von Josefine Bradatsch, 2. Teil
Teil 3, Die Bewertung der Arbeit durch die Deutschlehrerin
Teil 4, Karin an Josefine
Teil 5, Josefine an Karin Jäckel