SCHUL-REFERAT: Monika B, Ich bin nicht mehr eure Tochter
Verfasserin : SIMONA aus der Schweiz
Oktober 2004
Begrüssung:
HALLO ZUSAMMEN, ich begrüsse euch zu meinem Vortrag über Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter. Das Buch handelt von Inzest, von Monika und ihrem Leben und wie es von zahlreiche Missbräuchen und Vergewaltigungen gezeichnet ist. Ihre Kindheit wurde systematisch zerstört, doch Monika hatte die Kraft, ihren grössten Peiniger anzuzeigen, nämlich ihren Vater.. ?
Das Buch wurde mir von einer meiner Arbeitskolleginnen empfohlen, denn eigentlich habe ich mich bereits für ein anderes Buch entschieden, doch als ich damit zu lesen anfing, wurde mir klar, das sollte MEIN Buch sein?
Hauptteil
Monikas Eltern heirateten am 30. 6. 1966. Monikas Vater, Manfred, ist das vierte Kind, somit das jüngste seiner Familie, er wuchs in einer stets beliebten und gutmütigen Familie auf, es fehlte ihm an nichts. Er war somit das Nesthäkchen, da seine Geschwister mindestens alle 15 Jahre Älter sind, geniesst er es förmlich mit seinen Genossen zu spielen und sich bedienen zu lassen. Vor allem seine grosse Schwester, Monikas Tante Inge, sie musste quasi die Ersatzmutter spielen, er wurde verhätschelt, verwöhnt und Regeln kannte Manfred nicht.
Seine ein paar Monate ältere Frau Lena hatte jedoch alles andere als eine schöne Kindheit, doch ihr Verhalten wird dies nie entschuldigen - doch zurück zu ihrer Kindheit. In Lenas Familie waren es 5 Kinder, sie hatte einen Bruder und zwei Schwestern. Gemeinsam wohne sie mit ihren Eltern in Essen in einem Mehrfamilienhaus. Lenas Mutter, Berta, machte alles für die Familie, sie opferte jeden Pfennig, gönnte sich selber nie etwas, Hauptsache ihre Kinder konnten profitieren. Oma Berta spornte ihre Mädchen immer an zu lernen, sie sollten es später besser haben, als sie es einst hatte. Lena, wie sich herausstellte war sehr musikalisch, spielend beherrschte sie das Klavier spielen, und bekam sogar ihr eigenes Klavier. Oma Berta unterstützte sie in jeder Hinsicht, bezahlte ihr die Musikausbildung, sogar die Haushaltsarbeiten nahm Oma ihr ab, es hätte ja womöglich ihren Händchen schaden können. Lena hatte eine glänzende Zukunft vor sich, doch dann während ihrer Studentenzeit lernte sie einen jungen Mann kennen und war plötzlich schwanger. Ihr Freund riet ihr zur Abtreibung, doch Lena wollte das Kind. Sie trennte sich von ihm, lehnte jeden weiteren Kontakt mit ihm ab. Auch von ihren Eltern bekam Lena keine unterstützende Hilfe, warum auch, sie war zu dieser Zeit 21, hatte nicht vor zu heiraten und das Kind abzutreiben wollte sie erst recht nicht, ihre Eltern waren schockiert. Oma Berta konnte es nicht fassen, das ganze Geld für ihre Musikausbildung wurde zum Fenster hinaus geworfen, die ganzen Jahre- alles vergebens. Aber als dies noch nicht genug wäre, zeigten die fremden Leute auf der Strasse mit dem Finger auf sie und welch dumme Bemerkungen sie sich anhören musste. Doch das war durchaus nicht die einzige Misere in Lenas Kindheit. Denn die Töchter der Familie wurden von ihrem Vater, somit Monikas Opa regelmässig sexuell missbraucht. Oma Berta hatte keine Ahnung, zumindest WOLLTE sie keine Ahnung haben! Vielleicht konnte sie es selbst nicht ertragen was für einen Mann sie an ihrer Seite hat. Vielleicht versuchten sich die Töchter zu offenbaren, doch mit welchen Ausdrücken, kleinen Kindern werden nicht Wörter wie Sperma oder Geschlechtsverkehr in den Mund gelegt. Somit dachte Lena, als sie ihren Mann, Manfred, kennenlernte, das grosse Los gezogen zu haben. Auch deswegen, weil Manfred ihren Sohn Stefan, wie seinen eigenen betrachtet hat und ihn zu sich aufgenommen als wäre es sein eigener.
Kurze Zeit darauf heiraten die beiden und Lena wurde schwanger. Monika ist ein Wunschkind. Immer wieder haben ihre Eltern es ihr gesagt.
Monika wurde am 7.12. 1967 im Ruhrgebiet in Essen in Deutschland geboren.
Sie wurde vom Vater geliebt, von der Mutter gehasst. Lena sah ihre Tochter seit der Geburt, als eine Rivalin. Denn Manfred hatte weitaus nur noch Zeit für die kleine Monika und das passte ihr überhaupt nicht.
Nach Stefan und Monikas Geburt kamen noch zwei andere Jungs, Boris und Georg. Somit war Monika das einzige Mädchen der Familie, dieses sie auch immer zu spüren bekam.
Jeder Geburtstag der Kinder wurde gefeiert, nur der der Monika nicht, es muss schlimm sein, als kleines Mädchen eine solche Erfahrung zu machen, doch was Monika über sich ergehen lassen musste, war dies mit den Geburtstagen noch heilig. Ihre Kindheit wurde systematisch zerstört- nämlich von den eigenen Eltern.
Mit vier Kindern kommt der Spass der Eltern meist ein bisschen zu knapp. Daher waren die beiden froh, dass sie ihre Kinder bei Lenas Mutter oder bei Tante Inge abliefern konnten. Somit wurde Monika meist zu den Grosseltern gebracht, zu Oma Berta und ihrem Mann. Doch am selben Abend, ein paar Stunden später, mussten ihre Eltern sie wieder abholen, denn Monika schrie, nein sie brüllte sogar, und niemand wusste warum. Man kann sich ja vorstellen was ihr widerfahren war- Monika musste mit ihren jungen Jahren schon die Tat einer Vergewaltigung kennenlernen. Sobald ihr Vater sie in den Armen hielt, war alles wieder in Ordnung.
Und jetzt kommt für mich eine sehr unlogische Erkenntnis, denn als Monikas Mutter dem Vater von den Missbräuchen ihres Vaters erzählte, brach für ihn eine Welt zusammen, wie jemand seiner Tochter so etwas antun könnte. Dazu sagte die Mutter nur knapp: ? Geschieht ihr recht, dieser Göre!? und jetzt die Umwandlung des Vaters ..
.. Monika war 5, als ihr Vater sie zum ersten Mal in ihrem Bettchen besuchte und missbrauchte. Sie mussten beide ganz leise sein, denn ihre Geschwister schliefen ebenfalls in diesem Raum. Diese Untat wiederholte sich zunächst nur selten, doch einige Wochen musste sie sich daran gewöhnen, täglich vom Vater belästigt zu werden. Zunächst genügte es ihm, von ihr gestreichelt zu werden, später allerdings wurde es immer schlimmer. Auf die Frage von Monika : ? Papa was ist eigentlich Liebe?? , schlief ihr Vater zum ersten Mal mit seiner Tochter. Diese Qualen die sie mit ihrem kleinen Körper schon durchmachen musste. Er hielt sie fest, redete immer wieder auf die kleine Monika ein, sie dürfe niemandem von ihrem kleinen Geheimnis erzählen, und drang in seine Tochter ein, welche die quallvollsten Minuten ihres Lebens durchmachte, sie schildert, wie sich ihr Bäuchlein krümmte vor Schmerzen, ihr Vater sie blutig schlug, wenn Moni nicht mitspielte und nicht nur das, er fuhr mit einem Messer über Monikas Schamlippen und schlitzte sie förmlich auf. Manfred war besessen von seiner Tochter, er sah sie, als sein Eigentum, sie sollte nur ihm gehören. Monika erzählt, wie sie sich in solchen Extremsituationen in ihr innerstes zurückziehen konnte, in ihre Seele, und den Schmerz so ertragen konnte. In ihren Ängsten, aus Scham oder um selbst den Teil ihres Körpers zu zerstören, den sie am meisten hasste, war es auch keine Seltenheit, dass Monika Zigaretten in ihrem Genitalbereich ausdrückte oder sich sonst verstümmelte, so konnte sie ihrem Vater quasi beweisen, dass er nicht die volle Macht über Monikas Körper besitzt. Doch es wurde immer mehr und mehr, die Eltern fingen aus der Wohnung einen Swingerclub zu machen. Die Kinder mussten sich teilweise ohne etwas zu essen in ihrem Zimmer verkriechen und durften keinen Ton mehr von sich geben. Das einzige Geräusch, welches sie vernehmen konnten, war das Gestöhne der Eltern, wie sie sich mit fremden Paaren sexuell vergnügten.
Allerdings befriedigte auch dies bald nicht mehr die Lust der Eltern und so suchten die einem noch grösseren Kick und versuchten ihren Bekannten etwas Neues zu bieten , so dachte man an ihr junges Töchterchen Monika. Monika wurde täglich von fremden Männern benutzt und beschmutzt und das schon mit ihren jungen Jahren, es ist einfach unvorstellbar!
Mit 15, ein neues Kapitel ihres Lebens, Monika wurde schwanger von ihrem eigenen Vater! Eines stand jedoch fest: Das Kind musste weg! Da Manfred ein religiöser, mit gutem Ruf gesehener Mann war, konnte er seine gut geknüpften Kontakte spielen lassen. Er brachte Monika zu einem Pfuscher, welcher das Kind abtrieb. Dieser Vorfall bekam auch die Mutter mit, denn noch Tage später lag Monika in ihrem blutigen Bettchen. Obwohl Manfred die Abtreibung vertuschen wollte und stillschweigen über diese Sache bewahrt hat, konnte er seine Frau nicht täuschen. Da sie sowieso nichts von ihrer Tochter hielt, war ihr dieser Vorfall egal, denn Monikas Mutter begnügte sich ja schliesslich mit Georg, dem jüngsten und unbeliebtesten Kind der Familie B..
Georg und Monika wurden zu einem verbündeten Team. Sie konnten über die Geschehnisse sprechen und versuchten zusammen Pläne zu schmieden wie sie gemeinsam aus dieser Familie ausbrechen könnten. Der kleine Georg übernahm den Part des grossen Bruders und beschützte Monika so gut er konnte, ja Georg liess seine grosse Schwester nicht mehr aus den Augen, denn schliesslich erging es ihnen beiden gleich.
Jahre vergingen und die Hölle nahm kein Ende. Georg wollte die Sache immer wieder aufliegen lassen, die B. Kinder fingen an zu klauen, waren fast bekannt durch immer schlimmere geratene Kinder, doch auch dies liess die Polizei oder das Jugendamt nicht aufmerksam zu machen, denn Manfred hatte immer irgendwo seine Hände drin, und konnte die Probleme im kleinen Rahmen halten.
Das Geheimnis zwischen Monika und ihrem Vater zerstöre Monika-zu keinem ein Ton sonst passiert was- drohte ihr Manfred täglich. Versuche ihre Grossmutter Berta oder Tante Inge einzuweihen schienen zu scheitern! Das ganze Vertrauen die Monika in ihre Verwandten setzte, endete kläglich. Niemand glaubte ihr, im Gegenteil, als sie ihre Liebsten nur erst scheu davon erzählen wollte, schnürte man ihr schon die Luft ab, sie wurde beschimpft und als verwöhnte Lügnerin hingestellt. Monikas Leben schien zu zerfallen, von Tag zu Tag..
Doch das war noch lange nicht das Ende????
Auch Monikas Brüder Stefan wurde immer notgeiler und es war auch keine Seltenheit, dass er sich vor seinen Geschwistern entblösste und somit Erleichterung verschaffte.
Der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Stamm, da die Kinder ja den Missbrauch jedes Kindes miterlebten, war es keine Sonderheit, dass Monika nicht nur von ihrem Vater oder der Mutter zum Sex gezwungen wurden, auch Stefan und später Boris entdeckten gefallen dran, Moni zu quälen.
Der 16. Geburtstag von Monika, inmitten von Sexfilmen, Pornozeitschriften und anderen Sexutensilien ihrer Eltern wurde er zum ersten mal ?gefeiert?. Monika bekam aber nicht wie wir jetzt alle denken irgendwelche Geschenke, hübsche Kleider oder sonst welch Kleinkram ! ? Nein! Monika bekam ein Sexbuch, denn ihr Vater schien es für angemessen, denn Monika war ja schliesslich eine junge Frau und muss dazu im Stande sein, ihren späteren Mann richtig zu befriedigen.
Monikas Geburtstag, ein Ausflug mit Folgen, den der gute alte Papa hat ja da seine guten Kollegen. Und so verlegte man die Feier zu Theo und Hedi, mit ihrer Tochter Heike, die erst 13 war.
Monika wurde unruhig, sie spürte irgendetwas musste geschehen, das konnte noch nicht der Höhepunkt sein, und so bewies Monikas Instinkt wieder mal recht??
Kaum angekommen wurde auch schon das neue Büro der Gastgebers vorgestellt..Keine Fenster, komplett isoliert, jede Menge Styropor, völlig schalldicht. Monikas Magen drehte sich, was sie ahnt, wird ihre schrecklichsten Gedanken noch übertreffen. Immer wieder erwähnte Monika, wie viel Überwindung sie für dieses Buch gebraucht hätte, und um uns jede Situation genaustens zu schildern, musste sie tief in ihr Inneres, denn sie erträgt die Erinnerungen daran einfach nicht! Zurück zur Monikas ? Geburtstagsüberraschung?
Sie wurde 16 und im idealen Alter in die Kunst der Liebe eingeweiht zu werden. Heike und Monika wurden nun in dieses mysteriöse Büro gelockt und zusammen mit ihren Vätern eingesperrt. Zum Vorspiel gab es Schläge, beide Mädchen mussten mit ihren Peitschen auf ihre Väter einschlagen. Bei jedem Schlag, steigerte sich ihre Lust noch mehr, da die Mädchen zu zaghaft zuschlugen, zeigten ihre Väter ihnen, wie?s funktionieren sollte. Hilflos wurden die beiden von ihren Vätern gepeinigt! Sie wurden geknebelt und gefesselt, so dass keine der Mädchen sich wehren konnten: Frauentausch! So beglückte Manfred Heike und Theo Monika, so wie´s bei den Scheichen in der Wüste gemacht wird, meinten die Herren. Die widerlichsten Instrumente die sie sich umgeschnallt hatten wurden einfach in die Mädchen hineingezwängt, Heike schrie und schrie, kleine Robben schreien so, wenn sie an lebendigem Leib gehäutet werden! Und es war noch längst nicht das Ende der Hölle, die Väter zwangen Monika Fotos zu schiessen, wie sie Heike aufs übelste quälten und misshandelten. Der Raum war schalldicht, niemand hörte das Gestöhne der perversen Männer oder Heikes Hilfeschrei. Monika machte sich Vorwürfe, war sie nicht auch mitschuldig daran, immerhin fotografierte sie Heike in ihren schlimmsten Stunden. Nein, war sie nicht, Monika kann nichts dafür, sie war ein Kind, dass dazu genötigt wurde, obwohl sie heute noch ihr Gewissen plagt, ob sie daran schuldig sei.
Georg, für den Monika dieses Buch schrieb, weihte sie später nicht mehr in die Geschehnisse ein, sie konnte es nicht, nie könnte sie ihm je wieder unter die Augen treten oder ihm auch nur etwas sagen, nein Monika konnte es einfach nicht.
Auch Georgs 15. Geburtstag wurde gefeiert, mit einem Ausflug in die Eiffel.? Weißt du nicht mehr die Leute mit dem wahnsinns Swimmingpool??, meinte Manfred zu Georg. Deren Begeisterung sich kaum in Grenzen halten konnte, denn natürlich kann er sich an Papas Kollegen erinnern.
Die ganze Familie war eingeladen und wieder derselbe Ablauf- Töchtertausch!
Raimund der fette Gastgeber nahm sich Moni vor, und Manfred nahm sich die kleine Elvira vor,die 13 jährige tochter von Raimund. Wieder dasselbe Spiel, Schläge, Fotos, Videofilme! Die Lust der Väter kannte kein Ende, kein Entkommen war in Sicht, wieder zog sich Monika in ihr innerstes zurück, um die Abartigkeiten zu ertragen. Hilfloses Erdulden und stummes Ertragen bis hin zum Erbrechen. Doch plötzlich, die Tür schoss auf, Georg! Monika schämte sich, am allerwenigsten wollte sie so von ihrem kleinen Bruder in dieser Position gesehen werden.
Manfred, der sich von Georgs Anblick gestört fühlte, schlug den Jungen grün und blau, Monika hörte nur noch ein Knacken, Stöhnen, Schläge und Prügel, wie der Vater auf den hilflosen Jungen eingeprügelt hat! Manfred schlug Georg mit einem Gummiknüppel blutig, selbst konnte er sich nicht mehr halten?
Beim Frühstücken am nächsten Morgen sah man sich nur fragend an, niemand hatte Hunger niemand wollte etwas sagen, nur Manfred hatte mal wieder gute Laune und zog den blau geschlagenen Georg auf. Monika war gekränkt, sie wollte nicht, dass sie Georg während Des Liebesaktes zwischen ihr und dem dicken Raimund beobachtete, deswegen konnte sie ihm nicht mehr in die Augen sehen, auch aufgrund der Prellungen die das kleine Gesicht von Georg überdeckten, wie immer machte sich Monika mitschuldig, am Aussetzer ihres Vaters.
Wieder am Pol der Hölle : ZUHAUSE! Es war Ferienzeit und Monika war froh einen Job gefunden haben, doch da sie nach dem Mittagessen alles selber wegräumen musste, reichte ihr die Zeit nicht, sie sprang über ihren Schatten und bat Georg zur Hilfe. Der kleine Bruder willigte natürlich ein, jedoch mit dem Vorsatz sich wieder zu versöhnen. Moni willigte ein, sie hatte ihren kleinen Bruder zu lieb und gab ihm 3 Küsschen, auf die Wangen, auf die Augen und auf den Mund, so wie sies einst vor dem einschlafen gemacht haben. Moni ging zur Arbeit und 2 Stunden später war Georg tot. Gestorben um Monika zu helfen.
Ihr Vater hatte es ihr gesagt, Monika konnte sich kaum fassen, diese Nachricht war ein Schock. Georg soll tot sein, und ein paar Stunden vorher küsste sie ihren kleinen Bruder noch, Monika war perplex. Georg sprang von einer 16 m tiefen Brücke, in die Tiefe, erzählte es Boris Monika immer wieder. Er stieg auf den höchsten Punkt des Todessteges, und liess sich in die Tiefe fallen, einfach so?..Er ist nicht gefallen oder gestolpert, er rief nicht mal um Hilfe als er durch die Luft schwebte, nein er sprang aus freien Stücke. Er sprang in den Tod um Monika zu helfen, ihr zu helfen aus der Hölle zu entkommen.
Um endlich die ganze Geschichte ans Tageslicht zu bringen.
Doch auch durch diesen Unfall wurde die Polizei nicht misstrauisch und blickte auch nur einmal hinter die Fassaden des Höllenhauses. Es ist kaum zu glauben, ein 12 jähriger springt von einer Brücke um Aufmerksamkeit auf die Familie zu lenken. Georgs Sachen wurden entsorgt, nichts soll mehr an den den Kleinen erinnern. Das Zimmer, leer und kalt, die Regale mit den gefüllten Plüschtierchen und Büchern, alles weggeräumt. Noch nie fühlte Monika sich so einsam wie nach dem Tod von Georg, ihr kleiner Bruder tot?! Der Friedhof wurde Monikas liebster Platz, und stundenlang erzählte sie ihrem Bruder wie sich die Hölle zu Hause immer mehr entfacht. Monika war sich sicher : Georg hört mir zu?..
Georgs Tod, ein stummer Schrei an Monika : ? Wehr dich!! !? Monika verstand seinen Befehl an sie, ihr wurde klar, jetzt muss sie kämpfen- jetzt oder nie!
Der 14. März 1985 ein Schicksalstag, Monika sah sich eine Serie im ZDF an. Das Thema handelte vom plötzlichen Tod und wie man mit der Trauer umgehen soll. Es war wie ein Blitzgedanke den Monika dazu brachte der Redaktion zu schreiben. Zeile um Zeile füllte sie, Blätter und Blätter gingen in die Redaktion ein. Zum ersten Mal wurde ihr klar, ihr Briefpartner hielt zu ihr, auch als ihre Eltern ihn am Telefon einzunehmen versuchten, er stand hinter Monika!!
Monika kam wegen Stimmversagens in eine psychiatrische Behandlung. Die Eltern, die sie damals noch zum Arzt brachten, gaben Georgs Tod die Schuld, natürlich war es der jahrelange Missbrauch der Eltern, denn Monika war am Ende? All die Erinnerungen, ihr Vater, den sie soo sehr liebte, nahm ihr ihren Stolz, er liess fremden Männern das Recht sie zu benutzen, zwang sie zu den abartigsten Sexspielen, man bedenke den Lebenswillen den in Monika steckte, eine jahrelange, immer wieder ohne Ende scheinende Folter auszuhalten.
Monika wurde zu Therapeuten geschickt, ständig wurde sie wieder in eine Psychiatrie eingewiesen, da Moni sehr selbstmordgefährdet war. Leute, die Monika liebte, ihre Verwandten Oma Berta und ihre Tante Inge beschimpften sie, stellte sie auch dann noch als Lügnerin hin.
Inzwischen lebte Monika in einer eigenen Wohnung, doch ihr Vater nahm sich doch tatsächlich das Recht immer noch über Monikas Körper zu entscheiden, besuchte sie nach wie vor und vergewaltigte sie wie eh und je! Endlich war Monika soweit, sie wollte kämpfen und so zeigte sie ihren Vater Manfred an. Sie zeigte ihr Gesicht im deutschen Fernsehen und erzählte ihre Geschichte.
Somit auch ein grosser Schritt für Monika, welche grossen Belastungen durch diese Sendung ausgesetzt war. Über die Radaktion kam Monika zu Karin, der Autorin des Buches, mit der sie über ihre Probleme sprechen konnte. Karin bekam den Prozess gegen ihren Vater von Anfang mit, unterstütze Monika, die von zahlreichen Gutachtern untersucht wurde, auf ihre Gläubigkeit, da der Vater die Tat noch heute leugnet. Doch durch die Gutachten von Psychologen, die über Monika angefertigt wurden, bestehen keinerlei Zweifel an Monikas Anschuldigungen und ihren Aussagen. Monika hat es geschafft, sie wehrte sich gegen ihren Vater der ihr Leben zur Hülle machte.
Durch Georg und für das, was er sich mehr als sein Leben wünschte : DAS ENDE UNSERER HÖLLE!
Am 3. Februar 1992 wurde Monikas Vater ? auf seine Kosten wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mitsexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen und Beischlaf zwischen Verwandten zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren verurteilt.
Schlüsselstelle vorlesen : Seite 272 / 273
Warum ? Es Schildert die dramatische Situation von Monika, wie sie ihrer Mutter ausgeliefert ist, man spürt förmlich ihre Angst, und es ist unbegreiflich, wie die eigene Mutter ihrer Tochter so etwas antun kann.
Autorin Karin Jäckel:
Dr. phil. Karin Jäckel, Jahrgang 1948,
wohnt in Oberkirch, Schwarzwald. Aufgewachsen an zahlreichen Orten in verschiedenen Bundesländern der Bundesrepublik. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Sprecherziehung.
Promotion 1975. Mitglied im Deutschen Journalistenverband. Sie ist Mitglied in zahlreichen Verbänden und engagiert sich tatkräftig bei Protesten. Es gibt so viele Dinge über Karin zu erzählen, da sie sich auch ernsthaft für ihre Leser interessiert, hat sie eine eigene Hompepage und stellte sich sofort für ein Interview zur Verfügung, um welches ich sie über das Buch befragte,
nochmals: Danke Karin !
FRAGEN?
Das war mein Vortrag über Monika und ihr schicksalhaftes Leben.
Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter, unbedingt empfehlenswert!
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