Poesiealbum

4. Januar  2002

Thomas N.

Poesiebild 26a

Ohne Worte und ohne Inhalt

Zuweilen ist der Schmerz groß
gar fast unerträglich
und dann stellt sich
immer wiederkehrend
immer wieder die selbe
die gleiche Frage ein
nach dem Warum
und nach dem Sinn -

es stellen sich Fragen
und es drängen sich Gedanken ein:

Der Verlust eines Menschen
und der des eigenen Kindes
der Verlust des In(Haltes)

.... läßt zuweilen den Halt verlieren

Darunter unter diesem Halt
findet sich nichts als
- die Haltlosigkeit
- der Vernunft
- der Gefühle
- und Gedanken
- des Sinn
- und des Seins

darunter ist die Verlorenheit

von nichts ...
als dem Schmerz
und der Trauer
begleitet.

Ohne Kind (ohne seine Tochter)
kann man (Mann) der Vater nicht leben
und nicht sterben

Worin besteht der Sinn
und der Zweck der Konflikte -
zwischen den Menschen
(den Einzelnen, den Nationen?)

Wozu den Streit und die Streitigkeit/en?

Ich vermisse sie, meine Tochter,
mein Kind,
mein Leben
- meinen Lebens (INHALT)
den Halt in meinem Leben.

Nun bin ich verloren,
haltlos
und
der Einsamkeit ausgesetzt.

Thomas N.

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