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Poesiealbum |
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27. November 2001 |
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Bernd H. |
Zu Ihrem Brief vom 13.Juni 2001 (Frank Dachtler)Sehr geehrte Frau Jäckel,
nie habe ich einen ähnlichen Brief gelesen und gespürt, wie sich jemand so präzise in die Gedanken eines anderen versetzen kann, zumal in die Gedanken
des anderen Geschlechts. Nie habe ich so bewegende Gedanken und tiefgründige Anteilnahme am Schicksal eines Einzelnen gelesen, dafür meine aufrichtige Bewunderung. Meine Freundin hat auf dieselbe Art ihren Vater verloren und kann sich von diesem Trauma nicht erholen. Wir sind durch unsere Schicksale eng verbunden und können sie trotzdem nicht bewältigen, wir leiden unter ihnen und sie drohen uns zu entzweien, weil jeder zu sehr an seiner Last zu tragen hat. Ihr Brief zeigt mir erschreckend die Parallelen zu meinem Denken und Empfinden, als Vater und zu dem meiner Freundin als Tochter. Sie haben mir auf brillante Art aus der Seele geschrieben. Bisher kenne ich keines Ihrer Bücher, aber ich bin sicher, es lohnt sich dies zu ändern. Ich verspreche Ihnen, wenn ich auch den Kampf um die Liebe meiner Freundin und den Kampf um meine Tochter vor Gericht verliere, meine Tochter wird mich nie verlieren. MfG |
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