Poesiealbum

15. Januar 2009

Sehr geehrte Frau Jäckel,

durch einen Zufall bin ich auf Ihre Homepage geraten und habe die 20 Wünsche eines Kindes gelesen, die auf mich einen tiefen Eindruck hinterlassen haben.

Ich selbst bin Mutter eines mittlerweile 8-jährigen Jungen und seit 5 Jahren geschieden.
Als die Trennung bevorstand, sind mein damaliger Mann und ich zum Jugendamt gegangen und haben gefragt, was wir beachten sollten, was wir tun könnten, was wir einzeln oder zusammen machen sollten, damit für unseren damals 2 1/2 jährigen Sohn die Trennung irgendwie erträglich gemacht werden könnte.
'Wenigstens ein Mal am Tag eine gemeinsame Mahlzeit', mit welchem Elternteil auch immer das Kind zusammen ist, war die Antwort.

Bei Profamilia haben wir noch weniger erfahren (dort wurde sehr auf die mentale Situation meines damaligen Mannes eingegangen, bis ich doch um Zeit bat, endlich über die Konsequenzen für unseren Sohn zu reden und was für uns als Erwachsene zu tun ist).

Ich hätte soooo gerne ihre Homepage damals gelesen und bin jetzt (in meiner Rolle als Lehrerin) sehr dankbar dafür, dass ich andere Eltern auf eben diese verweisen kann.

Selbst nachträglich haben die 20 Wünsche des Kindes für sehr regen Gesprächsstoff zwischen mir und meinem mittlerweile längst geschiedenen Mann gesorgt. Es gibt eben doch noch nach vielen Jahren des (für uns als Erwachsene glücklichen) Geschiedenseins immer noch das Anliegen, es wieder und wieder besser hinzubekommen.

Sehr herzlich möchte ich mich für Ihr Engagement bedanken. Ihre Homepage ist wirklich eine konkrete Hilfe (und mehr!)
Ihnen alles Gute im Neuen Jahr!

Mit freundlichen Grüßen,
Christina

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