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Balduin Bär und der Weihnachtsmann |
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Der Herbstwind fegte die letzten Blätter von dne Bäumen. Balduin Bär hob die Nase. Er schnupperte. Roch es nicht schon nach Schnee? "Zeit", "Willst du wirklich Weihnachten einfach verschlafen?", fragte Schlaumi, der Fuchs, der sich gern in Balduins Nähe herumtrieb. "Im Winter gibt´s nichts besseres als Schlafen." Schlaumi Fuchs verzog die spitze Schnauze. Balduin Bär wurde plötzlich sehr nachdenklich. Wenn Schlaumi Fuchs lieber hungern und frieren wollte, als den Weihnachtsmann zu versäumen, musste der wirklich etwas Besonderes sein. "Wie wär´s, wenn du mich wecken würdest?", Schlaumi tat, als müsse er sich die Sache gut überlegen, aber in Wirklichkeit hätte er am liebsten Löcher in die Luft gesprungen. Sein Bau war nämlich gerade heute vom Förster ausgeräuchert worden. Da kam die Aussicht auf ein warmes Lager bei Balduin Bär gerade richtig. "Nun", Balduin Bär setzte sich verwundert auf dne Stummelschwanz. "Braucht man das etwa?" Schlaumi grinste. "Sag das noch mal!", "Du wirst doch wohl einen Scherz vertragen", Balduin schnaufte. "Vielleicht solltest du eine Ausnahme machen, alter Freund", Balduin war gerührt. "Wie konnte ich dir bisher nur immer unrecht tun, lieber Fuchs", "Mag der Weihnachtsmann Fisch?", "Oh natürlich!", erwiderte Schlaumi. Da gingen Bär und Fuchs also auf die Jagd. Balduin fing Forellen im Bergbach, darin war er nämlich Meister. So lange stand er im Wasser, bis seine Füße voll Eiszapfen hingen. Schlaumi aber trug die Beute in die Höhle und legte sie auf Eis, das er in einer Seitenkammer entdeckt hatte. "Wird es genug sein?", "Lass gut sein, alter Freund", nickte Schlaumi. "Ich verlass mich auf dich", Die Wochen vergingen und es wurde still im Wald. Eines Nachmittags fiel der erste Schnee. Zuerst wie Puderzucker nur, dann immer dichter. Bald lag der Wald unter einer dicken Schneedecke. Sogar der Eingang zur Bärenhöhle war darunter versteckt. Balduin Bär merkte nichts davon. Schlaumi hatte es sich indessen in der Bärenhöhle wohl sein lassen. Zuerst hatte er die Mäuse gefressen, die sich dort unvorsichtig eingenistet hatten. Auch ein paar Kaninchen hatte er erwischt, ehe es sich herumgesprochen hatte, wer da bei Balduin Bär eingezogen war. Zuletzt war ihm noch ein flügellahmer Fasan vor die Fänge gelaufen, der im Schutz der Höhle rasten wollte.Doch als der Schnee die Bärenhöhle unter sich begrub, sodass niemand mehr ninaus- und hereinkonnte, begann Schlaumi die Forellen des Weihnachtsmanns zu kosten. Tag für Tag machte er sich darüber her und nagte das köstliche Fleisch von den Gräten. Die aber hängte er hinterher, eine um die andere, in eine kleine Tanne, die unter einem Lichtschacht im Höhlenzimmer wuchs. Der Forellenberg schrumpfte und bald begann auch das Wasser der Schneeschmelze zu tropfen. Und eines Morgens rieb Balduin Bär sich gähnend die Augen klar. "Ist schon Weihnachten?", "Weihnachten?", Balduin riss die Augen auf. "Oh", seufste er, "Und ob!", sagte Schlaumi, der Fuchs |
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