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Karins Kommentar zu: "Jugendhelfer Freiwild für zornige Eltern" |
![]() Fundort: http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2009/1/28/news-108575034/detail.html Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/community/remoteS1Articles/news-108575034/trackbacks/create 29. 1. 2008 Am gleichen Tag, an dem in Deutschland das Gesetz zum neuen Frühwarnsystem verabschiedet wurde, das dem Jugendamt fast Allmacht über Eltern und Kinder verleiht, stellte der Vorsitzende der EU-Petitionskommission in Brüssel, Marcin Libicki, der Presse seinen Arbeitsbericht zum Jugendamt in Deutschland vor. Dabei stellte er klar, dass Mitarbeiter des Jugendamts schwerste Menschenrechtsverletzungen begehen, dass es keine außergerichtliche Fachaufsicht über das Jugendamt gibt, dass das Jugendamt Legislative und Judikative in einer Hand vereint und als solches eines demokratischen Staates in Europa unwürdig sei. Familienrichter Ernst-Elmar Bergmann äußerte aktuell in einem PANORAMA-Beitrag über die Methoden des Jugendamts, dass Eltern keine Chance gegen diese Behörde haben, weil das Jugendamt ihnen selbst bei Gericht stets einen Schritt voraus ist. Er erklärte unmissverständlich, dass überfallartige Kindesentziehungen, wie sie durch das Jugendamt praktiziert werden, Traumata bei Kindern und Eltern auslösen, die niemals mehr aufgearbeitet werden können. Heutzutage kann es jedermann passieren, dass man sich morgens liebevoll von seinen Kindern verabschiedet und mittags nicht weiß, wo sie geblieben sind, weil der Nachbar, der Kinderlärm ätzend findet, dem Jugendamt gemeldet hat, die Kinder würden vernachlässigt. Ein Kind, das sich beim Spiel verletzt, wird wegen angeblicher Misshandlung in "schützende Obhut" genommen. Einer seit Jahren in Deutschland ansässigen äthiopischen Familie wird die kleine Tochter weg genommen, weil im online Lexikon "Wikipedia" steht, dass man in Äthiopien Beschneidungen vornimmt. Einer Alleinerziehenden, die für den Familienunterhalt arbeitet, werden die von einer Tagesmutter betreuten Kinder weggenommen, weil die Fremdbetreuung gegen das Kindeswohl sei. Einem Vater wird bei Krankheit der Mutter die kleine Tochter nicht überantwortet, sondern durch das Jugendamt in eine Pflegefamilie verbracht, nur weil er ein Mann ist. Einer Mutter werden ihre Kinder entzogen, weil die Oma zwei kleine Hunde hat. Ein Vater wird wegen sexuellen Missbrauchs beschuldigt und verliert alle Elternrechte, weil die kleine Tochter sich beim Toilettengang mit dem billigen Klopapier an der Vagina verletzt hat. Ein Kind wird in der Schule misshandelt und gemobbt, bis es nicht mehr zur Schule zu gehen wagt und wird ins Heim verbracht, weil es angeblich übermuttert wurde. Ein anderes wird in der Schule krankenhausreif getreten und verlangt flehentlich nach seinem Papa, der draußen vor der Krankenzimmertür steht und nicht eintreten darf, weil das Jugendamt die Eltern für zerstritten hält. Ich habe Tausende solcher Fallbeispiele von Kindesentziehungen bearbeitet. Ihnen allen ist eins gemein: Die skrupellose Herzlosigkeit, mit der von sakrosankten, weil fachlich nicht kontrollierbaren Jugendamtsmitarbeitern gegen Kinder und Eltern vorgegangen wird. Im Namen des Kindeswohls! Dennoch sollen Eltern still halten, wenn das Jugendamt zugreift, wenn Kinder ohne richterlichen Beschluss aus dem Kindergarten, der Schule oder zu Hause abgeholt werden, wenn sie sich aus Angst vor den Häschern im Schrank verstecken und wie in Agonie um Hilfe schreien, weil sie nicht von ihren Elterngetrennt werden wollen? "Röschen" von der Leyen sei Dank für die Einführung von Stasi-Methoden und Denunziantentum in der Familienpolitik, für die flächendeckende Überwachung aller Eltern im Land, die Abwertung der Familienarbeit und die Einführung der "industriellen Familie" nach dem Vorbild von Marx und Engels. Kinder brauchen "Nannys" und "Zahleltern", dann gelingen die gesetzlichen "Wohltaten" der Befreiung vom "Familienjoch" und der Kollektiv-Kinder. Dass die deutsche Familienpolitik kinderfeindlich ist und Obrigkeitshörigkeit verlangt, ist im In- und Ausland bekannt. Wie sehr, zeigt der verdi-Kommentar in Perfektion. |